Im Spiegel der Zeit – Die Maler de Bruycker (Teil 2)

Hermann de Bruycker

 

1888 erhält Hermann de Bruycker als freischaffender Maler seinen ersten großen Auftrag: Die Ausmalung des Deckengewölbes des Hamburger Stadttheaters der heutigen Hamburgischen Staatsoper wird ihm übertragen. Auf acht großformatigen Tafelbildern werden ausgewählte Persönlichkeiten, der Dicht- und Tonkunst dargestellt.

 

Zur gleichen Zeit wird er in Hamburg als Lehrer an die Staatliche Gewerbeschule und an die Rudolf- Steiner-Kunstschule berufen.

Eine besondere Ehre wird Hermann de Bruycker zuteil, als der Hamburger Senat ihn zur künstlerischen Ausschmückung des neuen Hamburger Rathauses heranzieht.

Hier entsteht ein mannshoher Wandfries mit dem Titel: Aus dem Leben eines Bürgers von der Wiege bis zum Grabe.

Dieser Staatsauftrag macht den Namen de Bruycker mit einem Schlage stadtbekannt. Die Folge: Eine Vielzahl von privaten Aufträgen schließen sich an.

Villa Hermann de Bruycker

 

1890 lässt er sich in Hamburg - Eilbek eine große Stadtvilla mit Atelierräumen errichten, in der er fortan mit seiner Ehefrau Dorothea und den elf Kindern lebt und arbeitet, Sohn Allda-Eugen ist der jüngste Spross der Familie.

 

 


1908 erhält Hermann einen weiteren Großauftrag: Die Gestaltung der Kirchenfenster für St. Katharinen in Hamburg. Ein ebenso künstlerisch hochrangiger, wie finanziell bedeutender Auftrag.

1909 stellt sich Hermann de Bruycker einer erneuten Herausforderung: Die Gestaltung des Hamburger Festzuges zum 16. Deutschen Bundesschießen wird ihm übertragen.

Hamburg als Fischerdorf
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